PNP 05.03.19: Zellner fordert Dr. Windhorst heraus

Veröffentlicht am 07.03.2019 in Presse

SPD-Stadtrat und amtierender 3. Bürgermeister will 2020 den Chefsessel im Rathaus erobern

Töging. Günter Zellner will Erster Bürgermeister von Töging werden: Der SPD-Stadtrat und amtierende Dritte Bürgermeister wird bei der Kommunalwahl am 15. März 2020 Amtsinhaber Dr. Tobias Windhorst (CSU) herausfordern.

Was für Insider keine Neuigkeit mehr war, ist gestern zum ersten Mal offiziell ausgesprochen worden. Zellner hatte zur Feier seines 50. Geburtstags in den Rathaus-Sitzungssaal geladen. Einer der Laudatoren war Marco Harrer, der Vorsitzende des SPD-Ortsvereins. Er kündigte an, dass die Vorstandschaft des SPD-Ortsvereins Zellner als Kandidat vorschlagen werde. Harrer hatte zuvor Zellners politischen Sachverstand und sein umfangreiches Wissen gelobt. Einen solchen Mann wolle man ins Rennen um den Chefsessel schicken: „So weit kann ich mich aus dem Fenster lehnen!“ In der Vorstandschaft sei man sich darüber schon einig geworden.

Auf Nachfrage bestätigte Zellner gegenüber dem Anzeiger, dass er sich um den Chefposten im Rathaus bewerben wolle. Es sei für ihn eine große Ehre, dass der Vorsitzende ihn als Kandidat vorschlagen wolle. Und: „Ich würde total gern den Ersten Bürgermeister machen!“ Die Nominierungsversammlung werde wohl Mitte des Jahres stattfinden.

Zwar ließ er auch durchblicken, dass ihm die Ankündigung der Kandidatur jetzt, rund ein Jahr vor der Wahl, fast noch etwas verfrüht erscheine: Schließlich sollte man sich auf die Sachpolitik konzentrieren und keinen verfrühten Wahlkampf betreiben. Die Bekanntgabe der Personalie sieben oder achte Monate vor dem Wahltermin wäre wohl passender gewesen. Andererseits: Er wolle die Kandidatur nun mit Nachdruck verfolgen. „Wenn ich etwas mache, dann mache ich es gescheit“, so Zellner. Töging sei ihm in den letzten 20 Jahren zur Heimat geworden, hier wolle er mitgestalten, sagte der gebürtige Erdinger.

Zellner, der in Erding den Beruf des Fluggerätemechanikers erlernt hat, ist heute als hauptberuflicher Regionsgeschäftsführer des Deutschen Gewerkschafts Bundes (DGB) für Oberbayern tätig. Dem Töginger Stadtrat gehört er seit 2008 an. Dort war er bis 2014 Fraktionssprecher seiner Partei. Seit fünf Jahren bekleidet er das Amt des Dritten Bürgermeisters.

Zellner machte gestern in einem Interview am Rande der Feierstunde klar, dass die Töginger Politik vielfach von Konsens geprägt sei: „Wir haben über Fraktionsgrenzen gut zusammengearbeitet“, vieles sei gemeinsam beschlossen worden. Er persönlich verstehe sich mit dem Ersten Bürgermeister gut und sei ihm in seiner Funktion als Dritter Bürgermeister auch zur Loyalität verpflichtet. Aber: „Es wird jetzt einen Wahlkampf geben. Es werden sicher auch einige Unterschiede deutlich werden.“

Wie sich der Chefsessel im Sitzungssaal anfühlt, konnte Zellner gestern schon mal testen – bei der Feier mit Stadtratskollegen, Vereins- und Firmenvertretern sowie Kollegen vom DGB nahm er auf dem Sitzmöbel Platz. Laudatoren neben Marco Harrer waren Zweite Bürgermeisterin Renate Kreitmeier (CSU), die Zellners Zuverlässigkeit schätzt: „Wenn man Dich braucht, bist Du da!“ Die 2. Vorsitzende des DGB in Bayern, Dr. Verena Di Pasquale, enthüllte eine Seite von Zellner, die die wenigsten kennen dürften: Er habe bei Veranstaltungen auch schon mal seine Stärken als Kabarettist, Stimmen-Imitator und Conferencier unter Beweis gestellt.

Der SPD-Sprecher im Stadtrat, Werner Noske, bescheinigte Zellner in seiner Ansprache „ungeheures Selbstbewusstsein“ und viel rhetorisches Geschick.

Tögings SPD-Altbürgermeister Horst Krebes (1996-2014) wünschte Zellner am Rande der Feierstunde „alles Gute für große Erfolge, die sich hoffentlich bald einstellen werden!“
afb
Ein kurzes Video dazu finden Sie unter www.pnp.de/video

 
 

Homepage Günter Zellner

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